Dienstag, 12. August 2014

Einfaches MangoEis

Ein Eis, das auch ohne Eismaschine sicher gelingt.


Zutaten

400 gr. pürierte Mango
100 ml Joghurt (je fetter desto mächtig - also ganz nach persönlicher Vorliebe 1,5% oder 10% Fett auswählen)
100 ml Kokosmilch
2 El Zucker (gerne Vanillezucker)
1 Brise Salz
Schuss Sahne
1 Eiweiß

So geht's

  • Am Tag vorher: Das Mangopüree in Eiswürfelformen füllen und einfrieren.
  • Die Mangoeiswürfel im Mixer oder mit einem Zauberstab mit den anderen Zutaten mixen.
  • Die Mangomasse nochmals für eine Stunde ins Gefrierfach. Durchrühren. Fertig.
Tipps und Varianten
  • Mit dieser Eiswürfeltechnik lässt sich aus fast jedem Obst easy ein Eis herstellen.
  • Man kann auch einfach gefrorene Beeren verwenden und bekommt so ganz leicht ein hervorragendes Fruchteis ohne Eismaschine.
  • Lässt man die Milchprodukte weg, dann bekommt man ein schön sämiges Sorbet.

MaracujaCurd

Der klassische Kurt ist ja der Zitronige, die Lemon Curd - oder die ZitronenCreme. Die Konsistenz einer Curd ist irgendwie irgendwo zwischen Marmelade, Gelee und Pudding. In England wird  die Curd als Brotaufstrich, Füllung oder Topping verwendet.

NYCheeseCake mit CurdTopping und ErdbeerSalat
Curd geht schnell und einfach - und ist recht haltbar - ist also gar nicht doof gleich einen größeren Schwung herzustellen. Grade im Sommer passt das nämlich auch ganz herrlich zu Eis - oder lässt sich zu einem Sorbet verarbeiten.

Zutaten

100 ml MaracujaMousse oder Saft
100 ml Limettensaft
100 gr Vanillezucker
30 gr Butter
3 Eier

So geht's

  • Die ersten 4 Zutaten in einem Topf verrühren und erhitzen. Zucker dabei schmelzen.
  • Nicht richtig aufkochen lassen - sobald sich die erste Blubberei bemerkbar macht, den Topf vom Herd nehmen.
  • Die Eier aufschlagen und dann zügig in den Topf einarbeiten.
  • Alles wieder auf den Herd stellen und bei kleiner Hitze 10 Minuten simmern lassen. Dabei immer wieder umrühren.
  • Nicht zu heiß werden lassen - sonst kommt da fieses Rührei raus.
Varianten
  • Für eine klassische Lemon Curd: 200 ml Zitronensaft, 120 gr Vanillezucker und den Zestenabrieb von einer Zitrone - ansonsten analog verfahren.
  • Super Topping für einen New York Cheese Cake.
  • Mit anderen Fruchtsäften experimentieren: sicher sehr spannend.
  • Gut vorstellen kann ich mir gehackte Pistazien.
  • Wenn man die Curd in Eiswürfelformen gibt, einfriert und dann mit einem Stabmixer püriert, hat man ein schnelles und leckeres Sorbet.

BaileysGelee

Noch ein ureinfaches Rezept für eine multipel einsetzbare Nachtischkomponente.


Zutaten (für ca. 12 bis 18 Portionen)

500 ml Baileys
100 gr weiße Schokolade
2,2 gr AgarAgar
100 gr gemahlene Nüsse (geschälte Haselnuss oder Macadamia)

So geht's

  • AgarAgar langsam und sorgfältig in den noch kalten Baileys einrühren.
  • Die Schokolade in den Baileys geben un erhitzen.
  • Wenn es beginnt aufzukochen - eine Minute kochend mit dem Schneebesen rühren.
  • Die Nüsse dazu geben.
  • In die gewünschten Formen füllen.
Das Tolle an AgarAgar
  • Es handelt sich dabei um ein rein pflanzliches Geliermittel (japanische Rotalgen)
  • Es geliert bei Raumtemperatur, muss also nicht zwingend kalt gestellt werden.
  • Es geliert schnell - ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur.
Was kann man mit diesem Baileysdingens jetzt machen?
  • Mit Puderzucker bestreuen und vorsichtig brüllieren.
  • Zu Schokokuchen reichen.
  • Passt gut als Teil eines schokoladigen, winterlichen Nachtischs.
  • Irgendwas füllen? Mh? 
  • Gierig einfach so löffeln? ... ja ... das geht auch ...

SchokokuchenAllzweckwaffe

Das hier - ein super einfacher SchokoKuchen. Der Basiskuchen lässt sich leicht abwandeln und variieren.


Auf dieses Rezept als Ausgangspunkt setze ich immer dann, wenn ich Kuchen in kleinen Formen möchte, also etwas als Muffins oder kleine Gugl oder so. Soll das ganze ein Blechkuchen werden in anderer Darreichungsform daher kommen, dann verändert sich die Backzeit etwas hin zum Längeren


Zutaten (für ca. 15 kleine Küchlein oder eine Form von 20 x 20 cm)

120 gr Schokolade (gute Bitterschoki mit 70% Kakaoanteil oder mehr)
120 gr Butter
120 gr Zucker (am besten selbst angesetzter Vanillezucker!)
100 gr Mehl
4 Eier



So geht's

  • Ofen auf 175° OberUnterhitze vorheizen
  • Schokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit der Butter schmelzen. Im Wasserbad. Nicht zu heiß werden lassen.
  • Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
  • Eiermischung mit der Schokolade mischen.
  • Dann das Mehl unterheben,
  • Den Teig auf die gewünschten Formen verteilen und ca. 15 Minuten backen - kommt der gesamte Teig in eine große Form, dann ca. 20 Minuten backen.
Varianten
  • 75 Gramm gemahlene Nüsse unter den Teig ziehen - z.B. Walnüsse. Oder Macadamia. Oder Mandeln. Oder Haselnüsse. Oder Pekanüsse. Oder eine Mischung aus den grade genannten.
  • Nicht geschmolzene Schokostückchen in den Teig geben.
  • Schokostückchen und Nüsse machen das Rezept zu einem astreinen Brownie.
  • Den Kuchen mit geschmolzener Kuvertüre überziehen.
  • Ein Baileys Gelee überziehen oder damit zusammen servieren.
  • Ein Schuss Whiskey im Teig macht sich sehr gut - bei nem Stamperl Whiskey wäre mein Tipp: 20 gr Mehl mehr hinzu fügen!
  • BananenChips statt der Nüsse. Yeah! Und dann mit Erdnussbutter als Topping: DoppelYeah!
  • ... und 1000 Möglichkeiten mehr ...

Freitag, 27. Juni 2014

MelonenHimbeerGazpacho

Eine super schnelle Geschichte für den Sommer. An heißen Tagen ist das eine schöne Vorspeise. Kann man auch easy vorbereiten, kalt stellen und dann in der Thermoskanne mit an die Isar nehmen.

Das Rezept: Es ist fast schon obszön einfach ...

Cucumbristische Glasdeko verbrüdert Optik mit Organoleptik

Zutaten (für 2 Personen)

ca. 200 gr Wassermelone
50 - 100 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
150 gr frische Himbeeren
120 gr Gurke (Kerne entfernen)
Schuss Gin
1 ChiliSchote (gehackt)
Pfeffer (Prise)
Salz (beherzte Prise)
brauner Zucker (Prise)
Schuss Olivenöl
Kür: gefrorenes Passionsfruchtpüree

So geht's

  • Alles (bis auf das optionale gefrorene Passionsfruchtpü) pürieren
  • Durch ein Sieb streichen.
  • Kalt stellen (mindestens 30 Minuten - besser 2 Stunden).
  • Aufwendige Gurkendeko herstellen.
  • Anrichten.
  • Optionalen Passionsfruchteiswürfel zugeben.
  • ... da könnte man jetzt gut Ziegenkäse und Brot dazu reichen.
aufgelöffelt: PassionsfruchtpüEiswürfel
Was man noch so aus Melonen machen kann - das findet man zum Beispiel hier!

MelonenMartini

Es ist Sommer. Überall Melonen in allen Formen und Größen. Wie soll man da ruhig bleiben? Da braucht man etwas für die Nerven. Zum Beispiel, diesen astreinen MelonenMartini.

astreiner MelonenMartini

Zutaten

ca. 200 gr Wassermelone (möglichst süß und kernlos)
Zuckersirup
Mandelsirup
ZitronenSaft
Wodka (oder Gin)
Shaker
Strainer
Eis
MartiniGlas

So geht's
  • die MartiniGläser frosten (= ins Gefrierfach legen oder mit Eiswürfeln füllen und dann kaltes Wasser bis zum Rand füllen).
  • Die Wassermelone zusammen mit 8 cl Zuckersirup und 4 cl Mandelsirup und 8 cl Zitronensaft mixen und durch ein Sieb streichen.
  • Eis in den Shaker geben - 5 cl Wodka dazu geben und 4 cl der Melonenmischung.
  • Kräftig shaken und durch den Strainer ins gefrostete Glas gießen.
  • Wegsüffeln und den nächsten machen.
Gin oder Wodka?

Mit Wodka steht das Obst prominenter in der Mitte - die Geschichte ist weicher und süffiger. Mit dem Gin hat es einen stärkeren Martini-Charakter, schmeckt alkoholischer und stärker. Mir persönlich gefiel es mit Gin besser - Madame mit Wodka.

Was man noch so aus Melonen machen kann - das findet man zum Beispiel hier!

Montag, 31. März 2014

New York Cheesecake

Nachdem ich vor einiger Zeit die salzige Ziegenkäsevariante des wahnsinnig leckeren und unglaublich cremigen New York Cheesecakes gepostet habe, wird es mal Zeit, auch die süße Variante zu Rezept zu bringen - grade jetzt, nach der tragenden Rolle, die der Käsekuchen im SupperClub Nummer 8 "Somewhere over the rainbow" inne hatte. Oscarverdächtig!

Und das schöne am New York Cheesecake: Keine Hexerei! Das geht wirklich ureinfach!



Das Rezept reicht für eine kleine Springform (18 - 20 cm) - und damit hat man locker genug um 10 bis 12 Personen ein kleines Dessertstück zu servieren.

Zutaten

Für den Boden
100 gr Vollkornkekse (zumeist ist das ne halbe Packung), zerbröselt
1 El weißer Zucker
50 gr geschmolzene Butter
eine Prise gemahlener Koriander

Für die Füllung
3 Eier
600 gr Frischkäse, Vollfettstufe, Zimmertemperatur
125 gr Sauerrahm, Zimmertemperatur
100 ml Sahne, Zimmertemperatur
150 gr Vanillezucker, idealerweise selbst angesetzter (oder: 120 gr. Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker - Bitte: kein Vanillin! Das ist pfui bäh und ruiniert nur den schönen Kuchen)
2 Tl Zitronensaft, idealerweise frisch gepresst

Für die Glasur
100 ml Sahne
100 ml saure Sahne
2 El Zucker
2 Messerspitzen Zitronenschale
1 gr AgarAgar

So geht's
  • Ofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen
  • Die Zutaten für den Boden mischen - das geht am besten in einem Gefrierbeutel. Dann den Boden einer kleinen Springform mit Backpapier auslegen (Wer besonders stilsicher zuschneiden möchte, der kann es so machen, wie hier beschrieben)
  • Die Bodenmischung fest auf dem Boden andrücken - bestes Werkzeug hierfür sind die Finger! Den Boden 20 bis 30 Minuten kalt stellen.
  • Alle Zutaten für die Füllung gleichzeitig in einer großen Schüssel sanft verrühren. Also bitte nicht zuerst Zucker und Eier schaumig schlagen. Das ist bei manchen so ein Reflex ... nicht machen! Es geht darum, nicht zuviel Luft einzuschlagen - New York Cheesecake soll nicht fluffig sein, sondern kompakt. Rühren bis eine cremige und homogene Masse entstanden ist. Schaut das Ergebnis zu luftig aus: Die Schüssel 2,3,5mal auf die Arbeitsfläche knallen und nochmals 20 Minuten entspannen lassen.
  • Nun die Füllung vorsichtig in die Springform geben - Vorsichtig heißt: Nicht so schwungvoll, dass der Boden kaputt geht. Uffbasse!
  • Dem Kuchen 20 Minuten Entspannung gönnen, bevor es in den heißen Ofen geht.
  • Springform in den Ofen und 15 Minuten backen lassen. Dann die Hitze auf 135° reduzieren und weitere 60 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten den Kuchen bei geschlossener Tür 2 Stunden abkühlen lassen. Diese Backkaskade ist der Schlüssel zum Erfolg!
  • Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und idealerweise mindestens 8 Stunden kalt stellen. Wenn es nur 4 sind, dann sind es nur 4 (heißt: Die Welt geht nicht unter, aber der Kuchen vielleicht etwas aus der Form. Er hat sich unter Umständen noch nicht perfekt gesetzt und die strukturelle Integrität hat mögliche Stabilitäts-Issues) - sind es 12, dann ist es auch kein Problem.
  • 3 Stunden bevor serviert wird die Glasur herstellen und den Kuchen überziehen - dazu alle Zutaten bis auf das AgarAgar aufkochen, dann das AgarAgar dazu und 1 Minute kochend rühren. Dann ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Dann über den Kuchen geben und alles wieder kalt stellen.
Varianten und Ideen
  • Bodenarbeit: Kekswechsel sind sinnvoll und machen Spaß. Spekulatius. Oder Schokokeckse - da gibt es eigentlich keine Grenzen - man muss sie nur gut bröseln können.
  • Glasurarbeit: Hier kann man sich ziemlich austoben und dem Kuchen einen stylischen Anstrich geben. Es sollte nur nicht zu sauer (im Sinne von: reiner Zitronensaft-sauer) sein, da bei Säure AgarAgar und Gelatine Probleme haben zu gelieren. Was hier geht: Orangensaft, Holundersirup, Cassis, oder, wie bei dem blauen Kuchen im Bild: Ein Schuss Violet Liqueur, Johannisbeersaft und Wasser - wenn man mit AgarAgar geliert gilt immer: 0,5 gr auf 100 ml Flüssigkeit. Verarbeitung: Flüssigkeit aufkochen, AgarAgar unter rühren einstreuen und 1 Minute kochend rühren.
  • Füllungsarbeit: Hier muss man etwas vorsichtig sein - aber auch hier kann man mit Obst arbeiten. Soll die Füllung einen fruchtigen Touch bekommen, dann würde ich mit Fruchtpürees arbeiten und damit die Hälfte der Sauerrahmmenge ersetzen. Ausprobieren!