Posts mit dem Label Thai werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thai werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. März 2014

ThaiStyleSuppe - BackenSuppenFreestyle

Nach einer Reihe von Iterationen und komplexen Testreihen ist es nun erstellt. Das Rezept für diese ultimative Suppe, die auch beim letzten SupperClub (SupperClubVII - Cake & Confusion) aufgetischt wurde.

Dieses Rezept ergibt eine intensive Suppe im Thai Stil. Hochgradig lecker. Furchtbar gesund. Sehr einfach in der Zubereitung. Diese Variante ist optimiert auf die Verwendung eines Schnellkochtopfes.



Zutaten (für 4 Personen)


Für den Suppentopf
4 Schweinebacken
4 Hühnereier oder 8 Wachteleier
2 Zwiebeln ungeschält, halbiert
1 Bund Suppengemüse, geputzt, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, auf jede Zehe kräftig draufhauen
2 Kafir Limettenblätter, angequetscht
4 Sterne Sternanis
1 Stange Zitronengras, in Scheiben gehackt
1 Chilischote, klein und fies, gehackt
1 El schwarze Pfefferkörner, im Ganzen
2 El Palmzucker
2 El Erdnussöl
2 El Sojasoße
2 El Fischsoße
3 El Austernsoße
400 ml Sake
500 ml Gemüsebrühe
300 ml Pilzfond 

Für die Einlage
400 Gr Reisnudeln (z.B. Pho-Nudeln)
1 Bund Koriander, gehackt
1 Hand voll Erdnüsse, gehackt
4 Kölbchen Babymais, der Länge nach geviertelt, blanchiert (5 Minuten)
12 Zuckererbsenschoten und/oder ThaiSpargel und/oder grüne Bohnen, blanchiert (4 Minuten)

So geht's
  • Die Nudeln in kaltem Wasser einweichen.
  • Das Erdnussöl im Topf auf höchster Stufe erhitzen. Die Backen rundum anbraten.
  • Backen aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Im Bratensatz alle restlichen festen Zutaten für den Suppentopf anbraten.
  • Den Zucker dazu geben. 
  • Wenn der Zucker schmilzt zuerst mit dem Sake ablöschen. Aufkochen lassen.
  • Gemüsebrühe und Pilzfond dazu geben und aufkochen lassen.
  • Sojasoße, Fischsoße und Austernsoße dazu geben.
  • Die Backen und die Eier in den Topf setzen.
  • Kurze Erklärung zu den Eiern: Gart man die Eier unter Druck geschieht durch Druck und Hitze mit dem Ei das, was auch beim Braten eines Steaks passiert. Die sog. Maillard-Reaktion. Durch diese Art von  Röst- oder Karamellisierprozess geschieht was mit dem Ei: Der Dotter bekommt eine sehr eigene Cremigkeit und der Geschmack des Eis wird deutlich intensiver. Es schmeckt rauchig, nussig und entwickelt zudem ein zartes Aroma von gebratenem Hühnchenfleisch. Dieses Ei schmeckt auch obszön lecker mit einer scharfen BBQ-Soße.
Maillard-Ei - lecker!
  • den Schnellkochtopf verschließen. Wenn sich Druck aufgebaut hat, die Hitze reduzieren (ca. halbe Kraft der Platte). 35 Minuten druckgaren. Danach Hitze ausschalten und Druck langsam ablassen (ca. 10 Minuten)
  • Während der Kochphase kann man entspannt die Einlage vorbereiten.
  • Baby Mais, Zuckererbsenschoten (und/oder ThaiSpargel/grüne Bohnen) nach dem Kochen unter eiskaltem Wasser abschrecken.
  • Wir bauen zusammen:
    • Fleisch und Eier entnehmen. Fleisch warm stellen. Eier schälen und halbieren.
    • Die Brühe durch ein Sieb gießen. Die ausgekochten Aromaten können entsorgt werden.
    • Die Brühe wieder auf knapp unter den Siedepunkt bringen.
    • Zunächst die eingeweichten Nudeln gut abtropfen lassen, in die Brühe geben und 2 Minuten darin erwärmen.
    • Die Nudeln dann auf (idealerweise vorgewärmte) Schüsseln verteilen.
    • Das blanchierte Gemüse, je eine Schweinebacke und die Eierhälften schick auf den Nudeln anrichten.
    • Zu gleichen Teilen die Brühe verteilen.
    • Mit Koriander und gehackten Nüssen bestreuen.

Varianten
  • Mit Brühen spielen: Statt Gemüsebrühe kann man auch Rinderfond (das macht die Suppe etwas schwerer und intensiver), Kalbsfond oder Hühnerbrühe verwenden. Der Pilzfond kann durch eine andere Brühe ersetzt werden, statt dessen kann man frische oder getrocknete Pilze dazu geben. Hier lohnt sich Rumspielen.
  • Mit Alkohol spielen: Statt Sake Weißwein oder dunkles Bier verwenden - die Brühe wird dann jeweils logischerweise etwas anders, mal etwas säuerlicher, mal etwas süßer - auf meiner Ausprobierliste steht auch chinesischer Pflaumenwein.
  • Scampi oder Jakobsmuschel taugen als zusätzliche Einlagen hervorragend.
  • Mit dem Fleisch spielen: Im Prinzip eignet sich hier als Fleischeinlage jedes Schmorfleisch. Sehr schön sind Ochsenschwanz, Ochsenbacken, Schweinshaxe, Schweinebauch oder Ossobucco. Bei Ochsenbacken erhöht sich die Druckgarzeit auf 1,5 Stunden.
  • Mit dem Gemüse darf man auch rumspielen. Sprossen jeder Art machen sich hier auch gut als Einlage. Kohl oder Wirsing können auch gut mit in den Topf. Eine Chilischote mehr schadet nicht. 
Au Backe!
Gutundschön - aber ich habe keinen Schnellkochtopf - WAS SOLL ICH TUN???
  • Einen Schnellkochtopf kaufen (lassen)! Echt jetzt - da kann man ganz tolle Sachen mit machen!
  • Lange Schmoren:
    • Alles so machen wie oben beschrieben - nur ohne die Eier. 
    • Warum ohne Eier? Weil ohne den Druck nicht diese leckeren und außergewöhnlichen Eier entstehen, sondern einfach nur steinhart gekochte Eier. Das möchten wir nicht. Bei dieser Methode die Eier lieber separat wachsweich kochen.
    • Den Nichtschnellkochtopf bei geringer Hitze auf dem Herd lassen und das Fleisch garen bis es zart ist - approximativ sind das rund 2,5 Stunden.
    • Mit den Einlagen verfahren wie oben beim Zusammenbau beschrieben.
  • Sehr lange im Ofen schmoren: 
    • Alles so machen wie oben beschrieben - nur ohne die Eier. Sie wissen warum :-)
    • Idealerweise am Morgen sie Suppe ansetzen und dann zugedeckt bei OberUnterHitze in den 90° warmen Ofen schieben.
    • 8 Stunden später (es kann auch gerne etwas länger sein) hat man ein ähnliches Ergebnis.
    • Möchte man die Suppe noch intensivieren: Das Fleisch entnehmen und warm stellen. Die Suppe aufkochen und dann bei kleinerer Hitze nochmals 15 Minuten köcheln lassen.
    • Mit den Einlagen verfahren wie oben beim Zusammenbau beschrieben.
Viel Spaß und Erfolg beim rumsuppen!

Sonntag, 1. Dezember 2013

HerbstCurry mit Pilzen und HirschFilet


Das ist wirklich eine hochspannende Kombination. Heimische Herbstaromen von Pilzen, Kürbis und Wild zusammengebracht mit dem geschmacklichen Kitzel von einem typischen ThaiCurry. Geht das? Das geht!

Die Schärfe und die Säure des Currys haben keinerlei Berührungsängste und so schmiegen sich Ost- und Westaromen ohne Worte aneinander.

Wer also motiviert ist seinem kulinarischen Herbst mal einen Kick zu verpassen: Ausprobieren!

Zutaten (für ca. 4 Personen)

500 gr. Hirschfilet
1 EL Massamam CurryPaste
1 EL rote Currypaste
400 ml Kokosmilch
4 EL Cashewnüsse
100 gr Zuckererbsenschoten
200 gr Pilze (Empfohlen: Steinpilze, Kräuterseitlinge,  Pfifferlinge - geht auch: Champignons), ,gewürfelt
200 gr Hokkaido Kürbis (gewürfelt)
4 Kaffir-Limmenblätter, fein gehackt
1 Handvoll Koriandergrün, gehackt
2 rote Chilischoten, gehackt (wer zickig ist in Sachen Schärfe, der kann hier auch verzichten)
1 Zwiebel, in geviertelten Ringen
1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
1 EL brauner Zucker
1 EL Palmzucker
1 TL Salz
Limettensaft
Fischsoße

So geht's

  • Das Hirschfilet massieren mit dem braunen Zucker und dem Salz. Rundherum am Stück scharf anbraten, im Wok. Dem Wok entnehmen und bei 120° C für 30 Minuten in den Ofen (Ober-Unter-Hitze).
  • Während  der Hirsch in der OfenSauna relaxed wird das Curry zusammengebaut!
  • Die Currypasten in den Wok und kurz anrösten, Kokosmilch dazu, beides miteinander vermengen und einkochen bis sich das Kokosöl trennt.
  • Zwiebel und Knoblauch dazu und kurz durch den Wok jagen.
  • Kürbis dazu und ca. 5 Minuten garen, zwischendurch rühren.
  • Pilze, Palmzucker und Cashew dazu und ca. 5 Minuten, zwischendurch rühren.
  • Zuckererbsen und Chili dazu und nochmals 5 Minuten garen.
  • 2 EL Fischsoße, 2 EL Limettensaft, Limettenblätter und Koriander dazu, alles vermischen, Deckel drauf und Hitze auf kleinste Stufe reduzieren. 5 Minuten ziehen lassen.
  • Anrichten: Curry in die Mitte des Tellers, ein paar Scheiben vom Hirschfilet darauf anrichten. Geil!
Variationen
  • Man kann statt dem Hirsch auch Rehfilet verwenden.
  • Wer das Fleisch gerne im Curry hat, der kann gerne mal mit Gulaschfleisch experimentieren - von Reh, Lamm oder Hirsch - das Fleisch sollte dann als erste Zutat in die KokosCurryMasse und sollte darin ca. 20 Minuten bei sanfter Hitze garen, bevor dann die anderen Zutaten dazu kommen.
  • Spinat passt da hervorragend mit dazu - da geht auch TK Spinat. 
  • ThaiSpargel? Na klar! 
  • Rosenkohl!! Aber sowas von! Nehmen Sie Rosenkohl, verdammt! Und nicht matschig werden lassen. UFFBASSE!
  • Grüne Bohnen? Na klar!
  • Ich könnte mir sogar Trüffel gut dabei vorstellen ... oh ja ...

Und dazu trinkt man?

Einen männlich-kantigen Rotwein mit Schwere und Tiefe. Der kalabrische Duca Sanfelice von Librandi scheint genau für dieses Gericht gebaut zu sein. Ein Wein, der sich mit außergewöhnlichen Gerichten sehr gut versteht.

Dienstag, 19. November 2013

HähnchenCurry - ThaiStyle in Rot

Curry ist nicht gleich Curry ist nicht gleich Curry ist eh immer und überall anders ...

Aber ist gibt so ein paar grobe Verallgemeinerungen, die man so zu ganz rudimentären Curryklassifikation vornehmen kann.

Indische Currys
Die Basis sind hier meist Gewürzmischungen in Pulverform. Viel Verwendung finden Kreuzkümmel (Cumin), Paprika, Kurkuma, Fenchel-, Koriander-, Bockshornklee- und Senfsamen. Die Gewürze werden meist vor der Verwendung fein gemörsert, dann angeröstet und dann kommen Zwiebeln, Knoblauch und manchmal Tomaten dazu - und Kokosmilch. In dieser Mischung wird das Fleisch dan meist lange geschmort. Das, mal in der Nussschale, die arg verkürzte Basis zum indischen Curry. Indonesische Currys (wie das Rendang) ähneln dieser Herangehensweise sehr.

Japanische Currys
... sind ganz anders. Hier ist die Basis etwas, das enorm an einem Suppenwürfel erinnert. In Japan hat Curry eindeutig einen FastFood-Charalter. Die Soßen strotzen vor Umami, gerne auch künstlichem, und bringen den einfachen und gierigen Geschmacksnerven schnelle und unkomplizierte Satisfaktion. Hier geht es nicht in die tiefe der Kochkunst, wir sind eher auf einer Instant- und Fertiggerichtebene - lecker sind die japanischen Curry trotzdem.

Thailändische Curry
... sind in aller Regeln keine langen Schmorgerichte. Die Zutaten werden schnell durch die flott angesetzte Soße gewokt und sind meistens in 20 bis 30 Minuten fertig. Basis ist hier zumeist Kokosmilch, die zusammen mit einer Currypaste eingekocht wird, bis sich das Kokosöl absetzt - dann kommen die weiteren Zutaten schnell dazu. Als finalisierende Element kommen dann meist Fischsoße, Limettensaft, Limettenblätter und Kräuter (Thaibasilikum in süß oder scharf oder Koriandergrün) zum Einsatz. Flux fertig, verdammt variabel und unheimlich lecker. Knackige Gemüse und wenig eintopfig.

Das war mal die kleine Currykunde zur Einstimmung. Kommen wir zu einem sehr populären Vertreter seiner Zunft. Dem roten HähnchenCurry.

ein rotes Curry, wie es dann ausschauen kann

Zutaten (für ca. 4 Personen)
300 gr. Hähnchenbrust, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
100 gr Zuckererbsenschoten
100 gr grüne Bohnen
50 gr MiniThaiAuberginen (oder 4 gelbe/weiße ThaiAuberginen, geachtelt)
3 EL rote Currypaste
400 ml Kokosmilch + 100 ml zum Feinjustieren
50 gr Mini Mais
gute Hand voll Koriandergrün, gehackt
gute Hand voll scharfem ThaiBasilikum, gehackt
4 KafirLimettenblätter, fein gehackt
2 klein rote Chili, gehackt
Fischsoße
Limettensaft
1 El brauner Zucker

So geht's

  • Currypaste und Kokosmilch in den Wok, Currypaste mit der Kokosmilch vermischen und einkochen, bis sich das Kokosfett aus der Milch löst - das dauert ca. 10 Minuten.
wenn der Einkochgrad erreicht ist und sich das Kokosöl trennt
  • Auberginen und Zucker dazu. 3 Minuten köcheln (3Mk).
  • Hähnchenbrust und halbierten MiniMais dazu. 3Mk.
  • Grüne Bohnen, Knoblauch und Chili dazu. 3Mk.
  • Zuckererbsen dazu. 3Mk.
  • Wenn die Hähnchenbrust durch ist (das müsste nach 9 bis 12 Minutend er Fall sein), dann Koriander, Basilikum und Limettenblätter dazu. 3 EL Fischsoße und 2 EL Limettensaft dazu. Hitze unter dem Wok ausschalten, Deckel drauf und 3 bis 5 Minuten ziehen lassen.
  • Wer es obstig mag: Ananas und Lychees kann man da reinbauen.
  • Voilá!
Varianten
  • Mit dieser Basis kann man unendlich viele Gerichte kochen. Das Fleisch kann man durch Schwein oder Steak ersetzen. Es geht aber auch Wild oder Hase. Fisch und Meeresfrüchte funktionieren auch - und es geht auch ohne Fleisch. 
  • Nüsse, vor allem Cashew und Erdnüsse, machen sich hierzu immer gut.
  • Das Gemüse ist fast beliebig erweiterbar: Erbsen, Thaispargel, Spinat, Zucchini, ... einfach mal ausprobieren und idealerweise das verwenden, was grade Saison hat.
  • Klar geht das schärfer - einen Löffel Currypaste mehr und die Chilimenge soweit hochfahren bis der gewünschte Schmerzlevel erreicht ist.
Und was trinkt man dazu?
  • Bier!
  • oder einen Weißwein mit schöner Restsüße - z.B. den "Vom Roten Schiefer" von Clemens Busch. Oder einen Gewürztraminer. Oder einen mächtigen Roten, einen Amarone beispielsweise.

Montag, 18. November 2013

Pad Thai

Auch ein Klassiker, zu dem es x unterschiedliche Originalrezepte gibt, von denen eins originaler ist als das andere. Ich erhebe hier keinen Anspruch darauf, dass meines ein Originalrezept ist. Es ist aber eines, das funktioniert und zu einem leckeren Ergebnis führt. Und wie bei jedem Rezept kann ich nur jeden Nachkocher ermutigen mit dem Rezept zu spielen, zu experimentieren und so zum individuell passenden Perfekt-Rezept zu kommen. Viel Spaß dabei!



Zutaten (für 4 Personen als Vorspeise oder Snack)

100 gr Reisnudeln (ca. 3 mm breit)
warmes Wasser zum Nudeleinweichen
100 gr festes Tofu (es geht auch Räucher-Tofu; Seidentofu ist nicht geeignet - das zerfällt beim braten)
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
halber Bund chinesischer Schnittlauch, gehackt (den gibt es im Asialaden, gibts den nicht, dann tut es auch normaler Schnittlauch)
100 gr Sojasprossen, gewaschen
2 Eier
2 El Öl (kein Sesamöl! Erdnussöl wäre gut, Sonnenblumenöl geht auch)
2 Tl brauner Zucker oder Palmzucker (oder noch besser: Kokoszucker)
2 El Fischsoße
1 El Limettensaft
1 El Tamarindenkonzentrat
2 El Austernsoße
Handvoll gehackte Erdnüsse (vor dem Hacken in der Pfanne rösten)
brauner Zucker, extra bereit gestellt
Chiliflocken
Kurkuma
Limette, in Viertel geschnitten

So geht's
  • Die Nudeln einweichen. Am besten in einer Schüssel, bedeckt mit warmem Wasser
  • Marinade mischen: Zucker, Fischsoße, Limettensaft, Tamarindenkonzentrat, Austernsoße und 2 El Wasser vermengen - wer der ganzen Geschichte gleich zu Beginn ein bisserl Schärfe verpassen will, der kann in die Soße bereits eine frische gehackte Chili oder einen halben Tl getrocknete Chiliflocken geben.
  • Tofu mit Kurkuma würzen - einfach etwa 1 Tl Kurkuma über den geschnittenen Tofu geben und vermischen.
  • Öl im Wok erhitzen.
  • Frühlingszwiebeln, Tofu und Knoblauch dazu - alles in Bewegung halten und darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird (er wird dann bitter). Kurz anbraten.
  • Die Nudeln abgießen und dazu geben. Ein paar Minuten mitbraten.
  • Die Soße dazu geben. Unter Bewegung weiter braten bis die Nudeln weich sind.
  • Jetzt kommen die Eier - hier gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man damit verfahren kann:
    1. Alles im Wok 1 (sophisticated)
      • Alles was bisher im Wok vor sich hin wokt an die Wokseite schieben.
      • Die Eier miteinander aufschlagen und in die Mitte des Woks geben.
      • Wenn die Eier fast komplett gestockt sind mit den anderen Zutaten vermischen.
    2. Alles im Wok 2 (grobschlächtig)
      • Alles was bisher im Wok vor sich hin wokt lassen wo es ist.
      • Die Eier einfach über dem Wok aufschlagen und unter rühren mit dem Rest weiter braten.
      • so verfahren bis das Ei gestockt ist.
    3. Eier extern 1(omlettiesk)
      • Eine Pfanne neben dem Wok zur Hitze bringen.
      • Die Eier in einer Schüssel aufschlagen.
      • Etwas Öl in die Pfanne, das Ei in die Pfanne gleiten lassen und zu einem dünnen Omelette stocken lassen.
      • Das Omelette aus der Pfanne gleiten lassen, einrollen und in dünne Flädle schneiden
      • Die dünnen Flädle in den Wok geben und mit dem Inhalt vermischen.
    4. Eier extern 2 (spiegelnd)
      • Die Eier zu Spiegeleiern braten
      • Die Spiegeleier ganz am Schluss auf das fertige Pad Thai geben. Um Streit zu vermeiden empfiehlt es sich hier pro essender Person ein Ei zu nehmen.
  • Die Hälfte der Sprossen dazu und noch eine Runde durch den Wok schieben
  • Die restlichen Sprossen dazu und dann auf Teller portionieren - ODER im Wok auf den Tisch stellen. 
  • Mit dem chinesischen Schnittlauch bestreuen.
  • Die gehackten Erdnüsse, den braunen Zucker, die Chiliflocken und die Limettenviertel dekorativ an den Tellerrändern oder separat zum Wok drapieren - das dient alles der individuellen Geschmacksjustierung.

Varianten
  • Oh ja! Hühnerfleisch und Scampi passen da auch gut rein. Auch Schweinefleisch kann zum Einsatz kommen!
  • Koriander schadet bei dem Gericht auch ü-ber-haupt-nicht.
  • Anderes Gemüse? Na aber sicher: gestiftete Karotte, Erbsen, Zucchini ... hau rein!
  • Cashew statt Erdnuss? Warum nicht!
  • Man kann die Eierfragen auch so lösen, in dem man gekochte Eier reinschneidet.
  • Wachtelspiegeleier sind nie verkehrt.
  • Geröstete Zwiebeln dazu reichen - klaro!
  • BACON!
  • Lässt man das ganze Abkühlen funktioniert das auch super als wirklich spannende Alternative zu einem langweiligen Nudelsalat.

Sonntag, 10. November 2013

Krautsalat Som Tam Style

Der scharf-saure Salat aus grünen Papaya ist einer der umwerfendsten Thaiklassiker. Überall, wo man ihn isst, ist er etwas anders. Aber immer ist er umwerfend lecker. Tatsächlich ein Gericht, dass ich jeden Tag essen könnte.

Die grüne Papaya ist allerdings so eine Sache. Die ist hier zwar jetzt auch nicht sooo schwer zu bekommen - in vernünftigen Asia-Geschäften gibt es die, aber zum einen ist sie teuer, zum anderen ist ihre Ökobilanz natürlich selten suboptimal. Muss ja eingeflogen werden, das grüne Stück.

Die grüne Papaya hat ein weißes, hartes Fruchtfleisch, das vom Biss und vom Geschmack sehr an Weißkohl erinnert. Und genau mit diesem kann man die Papaya ideal ersetzen. Ich wage zu behaupten, dass vielen auch austrainierten PapayaSalat-Afficionados der Unterschied nicht auffallen würde!

Think global, eat local!


Zutaten: für 4 Personen

halber, kleiner Kopf Weißkohl (oder eben dann doch eine grüne Gemüse Papaya :-))
4 EL Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
5 EL Fischsauce
2 EL Limettensaft
1 EL brauner Zucker
1 große Knoblauchzehe
3 kleine, fiese, rote Chili-Schoten
eine Hand voll frische Koriander
getrocknete Garnelen (aus dem Asialaden)
Kirschtomaten
50 gr grüne Bohnen

Und so geht's

Den Kohl as fine as possible hacken. Man kann ihn auch über die Mandoline jagen. die grünen Bohnen für 3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren und dan mit eiskaltem Wasser abschrecken.

Marinade im Mörser herstellen. Dazu zunächst die Chili und den Knoblauch hacken und in den Mörser geben. Beides zusammen mit dem Zucker, der Hälfte der Erdnüsse und den getrockneten Garnelen anmörsern. Dann nach und nach Fischsauce und Limettensaft dazu geben und eine grobe Marinade herstellen. Es soll also keine zu feine Masse werden.

Jetzt Einweghandschuhe überstreifen, die Marinade über Kohl und grüne Bohnen geben und alles ordentlich durchkneten.

Den Koriander fein hacken und unter den Kohl heben.

Mit Kirschtomaten dekorieren und mit den restlichen Erdnüssen bestreuen. Yummy!!

Was kann man variieren?
  • Man kann Fischsauce nicht durch Sojasoße ersetzen. Gut man kann natürlich schon ... aber ist das dann schön? Soll man das machen? Würde ich das empfehlen. ? Nö!
  • Fein gehobelte Karotten dazu: ja, das geht!
  • Die grüne Bohne weglassen? Ja, das geht!
  • Statt Erdnüssen Cashews hernehmen funktioniert auch gut. Oder kombinieren.
  • Weniger oder mehr Chili - ganz nach persönlicher Leidensfähigkeit.



Freitag, 21. August 2009

ThaiSpargelSalat

Zutaten


300 g Thai Spargel

Zitronengras

kleines Stück Ingwer

Parmesan

halbe kleine Zehe Knoblauch

Weißer Pfeffer, Salz, Zucker, Cunin

halbe kleine Zwiebel

Olivenöl

Getrocknete Chilischote


So geht’s

  • Knoblauch hacken und Zwiebel fein würfeln, Ingwer reiben oder hacken, Zitronengras fein hacken (nur den weißen Teil und so fein wie möglich)
  • Thaispargel von trockenen Enden befreien und zusammen mit den anderen Zutaten und einem Spritzer Olivenöl in einen Gefrierbeutel geben und bei ca. 75° C etwa 5 Minuten ziehen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren in einer heißen Pfanne (ohne die Chili) schwenken und nach dem Anrichten mit frischem Parmesan überraspeln.